FaGULab‑Projekt startet in Phase 1: Schulen untersuchen Wirkung begrünter Fahrgastunterstände
Das FaGULab‑Projekt ist in seine erste Forschungsphase gestartet. Mehrere Schulen arbeiten dabei parallel an der zentralen Frage, ob und wie begrünte Fahrgastunterstände – also bepflanzte Bahnhaltestellen – das Mikroklima und die Biodiversität im Ökosytem „Stadt“ beeinflussen. Pro Schule nehmen freiwillige Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse teil, die sich in drei thematische Gruppen aufteilen: Sensorik, Botanik und GIS. Zusätzlich gibt es an jeder Schule eine Gruppe für Reallabor & Öffentlichkeitsarbeit, welche die Arbeit begleitet und dokumentiert.
Auch an der Wilhelm‑Ostwald‑Schule hat unsere Reallabor‑/ÖA‑Gruppe die ersten Mess‑ und Forschungsarbeiten beobachtet und dokumentiert.
Die Sensorik-Gruppe ermittelt temperatur- und feuchtigkeitsbezogene Daten rund um begrünte und unbegrünte Haltestellen, um Unterschiede im Mikroklima sichtbar zu machen.
Die Botanik-Gruppe untersucht mithilfe von aufgenommenen Metadaten, welche Pflanzen- und Tierarten an den Standorten leben und ob Begrünungen zur Förderung der lokalen Biodiversität beitragen.
Die GIS-Gruppe überführt alle gesammelten Daten in geografische Karten auf dem Programm ArcGIS, sodass Veränderungen räumlich nachvollzogen werden können.
Mit dieser gemeinsamen Forschungsarbeit soll Phase 1 klären, ob begrünte Fahrgastunterstände messbare ökologische Vorteile haben. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die nächsten Projektphasen und mögliche Empfehlungen für andere Städte und Kommunen.
geschrieben von: Albert, Nikita, Leo